Vertragsabschluss

24.08.2012 14:08

Nachdem Sie das passende Auto gefunden, es besichtigt und Probe gefahren haben steht dem Kauf fast nichts mehr im Wege. Übrigens: Auch bei Autos, die per Online-Inserat angeboten werden, können Sie natürlich über den Preis verhandeln!

Wichtig ist nun noch der umfassende und korrekte Kaufvertrag. Verlangen Sie auf jeden Fall die notwendigen Papiere. Das Protokoll der letzten Hauptuntersuchung, die Bescheinigung der AU und das ordentlich geführte Inspektions-Scheckheft dokumentieren die regelmäßige Wartung und den technischen Zustand des Autos. Aus dem Scheckheft lassen sich zudem Rückschlüsse auf den tatsächlichen Kilometerstand ziehen.
Fragen Sie nach möglichen Schäden: Der Verkäufer muss auf alle ihm bekannten Schäden hinweisen – dazu zählen auch reparierte Unfallschäden.
Falls die Übergabe erst nach Vertragsabschluss erfolgt, sollten nicht nur der Übergabetermin, sondern auch teure Ausstattungsgegenstände im Vertrag vermerkt werden. Achten Sie darauf, dass Sie alle Papiere (siehe unten) erhalten.
Nutzen Sie bei Bedarf einen Mustervertrag, wie er normalerweise bei jedem Internet-Markt frei sowie beim ADAC für Mitglieder zum Download bereitsteht.

Beim Kaufabschluss müssen folgende Dokumente vorliegen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (bzw. Stilllegungsbescheinigung bei Fahrzeugen, die vor dem 1.10.2005 stillgelegt wurden)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II
  • Ältere Fahrzeuge, für die seit dem 1. Oktober 2005 keine neuen Dokumente ausgestellt worden sind, benötigen beim Kaufabschluss den Fahrzeugbrief und dazu entweder den Fahrzeugschein oder die Abmeldebestätigung
  • Bei Autos, die älter als drei Jahre sind, Bescheinigung der letzten Haupt- und Abgasuntersuchung (HU / AU)
  • Personalausweis bzw. Reisepass des Halters; diese Daten sollten mit den Daten im Fahrzeugbrief übereinstimmen
  • Vollmacht des Halters, falls der Verkäufer nicht mit dem Halter im Fahrzeugbrief identisch ist

Ob Sie Gewährleistung für Ihr neues Auto bekommen, hängt davon ab, von wem Sie das Fahrzeug erwerben. Privatverkäufer dürfen im Gegensatz zum Autohändler die gesetzliche Gewährleistung ausschließen. Händler hingegen sind an die gesetzlichen Gewährleistungspflichten gebunden. Diese beträgt mindestens 1 Jahr.

Hier lauern Gefahren

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