Verdächtiges Inserat

26.08.2012 11:52

Anhaltspunkte für verdächtiges Inserat

  • Ein Fahrzeug erscheint mir zu günstig – es scheint zu schön, um wahr zu sein.
  • Die Kontaktangaben erscheinen mir verdächtig – der Verkäufer möchte nur per E-Mail kommunizieren.
  • Es wird bereits im Inserat um Vorkasse, die Nutzung eines angeblichen Treuhandservices oder die Zahlung an ein Speditions- bzw. Verschiffungsunternehmen gebeten.
  • Die Telefonnummer ist falsch, d.h. jemand anderer als der Verkäufer meldet sich oder es kann keine Verbindung hergestellt werden.

Was ist zu tun: 
Melden Sie sich per Kontaktformular oder telefonisch bei der Online-Börse bzw. bei Ihrem Automobilclub und lassen Sie das verdächtige Inserat überprüfen. Bei den meisten Autobörsen können zudem verdächtige Inserate direkt innerhalb der Anzeige über einen Link gemeldet werden. Im Zweifelsfall lieber auf ein vermeintliches Schnäppchen verzichten als ein zu hohes Risiko eingehen.

Bei Verweis auf Treuhandservice / Verschiffungsunternehmen:
Keine Online-Börse bietet Treuhandservices an – Ausnahme: der Treuhandservice von eBay Motors. Die Arbeitsgruppe “Escrow Fraud” (zu deutsch: “Treuhand-Betrug”) listet tagesaktuell alle ihnen bekannten gefälschten Treuhandservices und Verschiffungsunternehmen auf und lässt diese aus dem Internet entfernen. Eine Übersicht dieser Seiten inkl. Screenshot der Homepages sowie eine Suchfunktion der gelisteten Seiten finden Sie hier!

Anhaltspunkte für verdächtige Phishing-E-Mail

  • Eine Phishing-Mail (von “Passwort-Fishing”) ist eine im gesamten Internet verbreitete Methode, dem Empfänger vertrauliche Daten zu entlocken.

Was ist zu tun: 
Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall per Kontaktformular oder telefonisch bei der Online-Börse und erfragen Sie, ob die E-Mail tatsächlich echt ist. Auf keinen Fall aufgrund der E-Mail sensible Daten eingeben!

  1. Flammang Celina says:

    Hallo ich hab moment so ein problem will ein Bmw x5 kaufen der normaleweise in Deustchland Rheinberg war aber befinet sich jetzt in Dänemark in Odense da der mann sich von seiner frau getrennt hat.
    Das Auto soll über eine speidition firma Excel logistics kommen und ich soll eine anzahlung maren von 4400 euros
    Sie haben mir alle unterlagen über emal gesendet aber ich hab angst . Soll ich dass Geld überweisen???

  2. Hans Kaiser (Polizist) says:

    Celina,
    überweise den Betrag auf folgendes Treuhandkonto: xxx

    Ne, jetzt mal Spaß beiseite. Kauf das Auto bei einem Autohaus. Wenn’s da Probleme geben sollte, reicht ein hysterischer Anfall in der Neuwagenhalle von dir um fast alle Forderungen erfüllt zu bekommen. ;)

  3. Thomas Klösel says:

    Hallo
    Ich möchte einen 911 Cabrio kaufen, welcher bei einem Gebrauchtwagenhändler in Kassel steht und im Auftrag verkauft werden soll; ist nicht angemeldet. TÜV soll gemacht werden. Probefahrt nur kurz aus einem Werksgelände möglich
    Mein Problem: der Wagen ist aus Californien, wurde über Littauen importiert und hat nun einen Fahrzeugbrief aus Litauen. Müsste der nicht aus den USA sein? Weiter ist im Brief eine Firma genannt mit Sitz in Nicosia, Zypern. Kann diese aber im Netz nicht finden.
    Habe nun große Sorge das hier was nicht Stimmt. Ich würde den Wagen eh Mur kaufen, wenn er bei der Übergabe auf mich zugelassen ist.
    Auf was muss ich achten und worauf sollte ich bestehen? Oder ganz Hände weg?

  4. T. Burkert says:

    Hallo Thomas Klösel,

    der vermeintlich günstige Preis kann teuer werden!

    Im Grunde sollte im Vorfeld über Porsche selbst geprüft werden, ob und wann dieses Fahrzeug im System registriert worden ist. Die Frage ist natürlich auch, wie alt der Wagen ist. Ggf. ist er auch schon älter und die “Spur” verliert sich, da freie Werkstätten aufgesucht worden sind. Dem Grunde nach spreche ich hier Wartungen, Garantie- und Kulanzarbeiten an. Somit ist das Thema “ehemaliger Standort” und auch ggf. der Kilometerstand zu prüfen. Die Frage ist nur, ob du an die FIN (Fahrgestellnummer) kommst; ggf. COC Papiere mailen lassen oder den “Fahrzeugbrief”. Das hin und her klingt sehr abenteuerlich und könnte auf “Täuschung” hindeuten. Wenn das Fahrzeug nun einen Mangel aufweist – z.B. verdeckter Unfallschaden oder nicht korrekter Kilometerstand, dann geht das Spiel los. Der Händler ist ja “fein raus”, da er nur “im Auftrag” tätig wird. Dann im Nachgang juristisch aus Deutschland etwas in Californien oder Litauen zu klären ist schwierig.

    Die goldene Regel wäre in meinen Augen: hinfahren, ansehen, sprechen. Sollte der Bauch dann für dich als Laien mitspielen, so stelle das Fahrzeug im Rahmen einer Probefahrt einem Sachverständigen vor. Die diversen Gesellschaften wie TÜV, DEKRA, GTÜ, KÜS und auch der ADAC bieten Gebrauchtwagen-checks an. Hier wird der Zustand allgemein – auch unter dem Wagen – geprüft und auch dem Lack ein Test unterzogen, sollte es hierzu Anlass geben. Wenn der Händer dieses zulässt – er ist ja nur Vermittler – dann spricht dieses auf jeden Fall für ihn. Wenn hier keine Bereitschaft auszumachen ist, so sollten die Emotionen nicht im Vordergrund stehen. Im Nachgang geht viel Geld über den Tisch und du wirst ggf. im Nachgang über den selbigen gezogen. Besonders bei hochpreisigen Fahrzeugen und “Liebhaberstücken” ist eine lückenlose Dokumentation für das weitere “Autoleben” wichtig. Sonst endet das Fahrzeug als “Stiefkind” und niemand möchte ihn eines Tages übernehmen.

    Weiterhin viel Erfolg bei deiner Suche und vielleicht erzählst du ja noch wie es am Ende mit dem 911er gelaufen ist!

    Herzliche Grüße

  5. Anonym says:

    Ich habe über autoscout24.de eine E-Mail an einen Anbieter geschickt, der ein Autohaus in Deutschland haben soll. Ich bin auf die Seite dieses Autohauses drauf gegangen und habe heraus gefunden, das diese Automarke dort garnicht angeboten wird. Außerdem kann der “Anbieter” kein Deutsch und soll jetzt plötztlich nicht in Deutschland leben, sondern in Dänermark. Das passier mir schon zum zweiten Mal.

  6. Vorsicht vor angeblichen Autotransport Firmen(z.B. Dex Autotransport) mit Sitz in Dänemark. Meistens haben diese Firmen noch eine Briefkastenfirma in Österreich oder Deutschland, die aber nicht telefonisch erreichbar ist. Es wird immer ein Schnäppchenverkauf mit Sitz im Ausland. (z.B. Dänemark) vorgegaukelt. Von dort soll über diese ominöse Firma das Auto zu Kosten des Verkäufers verschickt werden. Nun soll der Käufer einen Teilbetrag der Firma überweisen, um die Transaktion zu starten. Es wird weder ein Fahrzeug geliefert noch bekommen sie die Anzahlungssumme zurück. Die Abwicklung hört sich ganz seriös an (Fotos vom Fahrzeug, etc.) endet aber leider im Disaster.

*Pflichtfelder bitte ausfüllen.

Schlagworte
Meistgelesene Artikel
Kommentare
R. Alajbegovic sagt zu:

Vorsicht bei diesen griechischen Oldtimer-Angeboten aus Mobile .de. Anbieter haben auch eine eigene Homepages: www.vintage-invest.com sowie www.new.v [...]

Sabrina sagt zu:

Betreff: Audi Cabriolet 2.8 (E) € 3.000 Hallo, Vielen Dank für Ihr interesse. Es tut mir leid, aber ich kann nicht sehr gut Deutsch sprechen d [...]

jens sagt zu:

"Kevin Summers" versucht es wohl immer wieder, er hat sogar die Kopie eines britischen Ausweisdokuments angehängt. Auf eine Annonce bei eBay Kleinanz [...]

Archiv

2016

Januar

2014

Januar

2013

August

2012

November, August, Juli