Bei überraschend günstigen Schnäppchen sollten Sie das Fahrzeug besonders kritisch begutachten. Es könnte sich dabei um ein Importfahrzeug aus den USA handeln, das als nicht mehr straßentauglich deklariert wurde und daher in den USA nicht mehr verkauft werden kann. Vereinzelt kommt es vor, dass Fahrzeuge mit Flut-oder Unfallschäden nicht, wie durch die dortigen Versicherungen vorgesehen, ausgeschlachtet, sondern nach Europa exportiert und weiterverkauft werden.

Die Fahrzeuge werden in Ländern wie Polen oder Litauen möglichst billig und nicht fachgerecht repariert. So werden teilweise bereits ausgelöste Airbags nicht durch neue ersetzt, sondern durch elektrische Wiederstände nur simuliert. Im Fall der Fälle sind solche Mängel möglicherweise lebensgefährlich.

Der beste Schutz gegen den Betrug ist bei Importfahrzeugen mit ungewöhnlichen Lieferwegen ein gesundes Misstrauen. Durch konkretes Nachfragen können Unstimmigkeiten in der vorgelegten Fahrzeughistorie aufgedeckt werden. Falls Unfallschäden aufgeführt werden, verlangen Sie, dass diese detailliert beschrieben sind. Empfehlenswert ist, diese vermeintlichen Schnäppchen vor dem Kauf vom Gutachter Ihres Vertrauens oder von einer Prüfstelle auf eventuelle Mängel untersuchen zu lassen und eine ausführliche Probefahrt zu machen.

Spezielle Onlineportale wie „carfax.eu“, die kostenpflichtig sind, geben anhand der Fahrgestellnummer, dem „Fingerabdruck“ des Fahrzeugs, Informationen zur Fahrzeughistorie. Allerdings ist nicht gewährleistet, dass die Historie vollständig ist.

Ein Internet-Fahrzeugmarkt bestätigt Ihnen in einer E-Mail die Rechtmässigkeit des Angebotes und die Seriosität des Verkäufers

Ein Verkäufer aus dem Ausland bietet sein Fahrzeug besonders günstig an. Bevor ein Kaufvertrag abgeschlossen wird, bekommt der potentielle Käufer eine gefälschte E-Mail des Internet-Fahrzeugmarktes, auf dem das Auto angeboten wird.

Um das Vertrauen des Käufers zu gewinnen, wird in der E-Mail erklärt, dass der Fahrzeugverkäufer eine „gesunde Skepsis“ erwartet habe. weiterlesen…

Besichtigung und Übergabe

26.08.2012 11:39

Einige Verhaltensregeln müssen alle Autokäufer beachten, unabhängig davon, in welchem Medium sie ein interessantes Angebot gefunden haben.

So sollte man besonders günstigen Schnäppchen mit gesunder Skepsis begegnen. Niemand wird sein Auto freiwillig weit unter Wert anbieten. Es könnte sich um den Versuch handeln, sensible Daten zu gewinnen oder Sie sogar um Geld zu betrügen. weiterlesen…

Gefälschte Dokumente

26.08.2012 11:38

Behördliche Dokumente wie Ausweise, Zulassungsbescheinigung Teil I oder Teil II (bzw. Kfz-Schein oder Kfz-Brief) können per Scanner digitalisiert und mit Bildbearbeitungsprogrammen leicht gefälscht werden. Verlassen Sie sich also nicht auf per E-Mail zugesandte Unterlagen.
Lassen Sie sich vor Ort immer die Original-Dokumente vorlegen und vergleichen Sie sie z.B. mit der Fahrgestellnummer des besichtigten Fahrzeuges. weiterlesen…

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Kommentare
Ramona sagt zu:

Motorradkauf über www.1000ps.at: Verkäufer (Zahnarzt) gibt vor in Österreich gelebt zu haben und ist jetzt zurück nach Griechenland gezogen. Da e [...]

Peter Nottinger sagt zu:

Habe über Quoka auf ein Fahrzeugangebot geschrieben........mit folgenden Antworten, welche mir natürlich mehr als Suspekt sind. Ich warte jetzt mal [...]

bernd kleber sagt zu:

hier geht es um eine alfa giulia für fast kein geld: Hallo, Ich schätze Ihr Interesse auf mein auto. Es tut mir leid, Mein Deutsch ist ein [...]

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