Fahrzeugübergabe an Dritte

14.01.2014 11:36

Nach der Einstellung eines Verkaufsinserats erhalten Sie einen Anruf von einem Interessenten, der Ihr Fahrzeug kaufen möchte. Allerdings könne er es nicht selbst abholen, sondern möchte eine Spedition mit der Abholung beauftragen. Um Vertrauen zu gewinnen, schlägt er vor, Ihnen vorab eine Zahlungsbestätigung eines Online-Bezahlsystems zuzuschicken. Beim Übergabetermin wird das Auto dann durch den beauftragten Spediteur abgeholt und in der Regel eine entsprechende Bestätigung ausgehändigt. Im Nachhinein bestreitet der Betrüger jedoch, das Fahrzeug jemals erhalten zu haben und friert das vermeintlich überwiesene Geld ein. In diesem Fall wird der grundsätzlich sinnvolle Käuferschutz des Online-Bezahlsystems durch die Betrüger ausgehebelt. Da der Verkäufer anhand der Bestätigung der Spedition jedoch nicht eindeutig nachweisen kann, dass der Käufer das Auto erhalten hat, wird dem Käufer im Regelfall nach einigen Wochen das Geld zugesprochen. Sollte ein vermeintlicher Käufer dieses Verfahren vorschlagen, sprechen Sie aktiv die Problematik an.

Eine weitere Variante dieser Masche ist, dass der vermeintliche Käufer sich bei dem persönlichen Treffen mit dem Verkäufer zum Abschluss des Kaufvertrages bzw. zur Fahrzeugübergabe durch einen Dritten vertreten lässt. Als Legitimation werden vom Vertreter eine gefälschte Vollmacht und Kopien der Ausweispapiere des angeblichen Käufers dem Verkäufer vorgelegt. Die Ausweispapiere gehören meist einem Dritten, dessen Papiere zuvor gestohlen worden sind. Weiterhin wird als Nachweis der Kaufpreiszahlung eine gefälschte Bestätigung/Quittung der Überweisung des Kaufpreises per E-Mail gezeigt. Sodann wird das Fahrzeug an einen weiteren ahnungslosen Käufer weiterverkauft, der jedoch kein Eigentum an dem Fahrzeug erwerben kann und das Fahrzeug an den ursprünglichen Eigentümer herausgeben muss. Mit dieser Masche wird sowohl der ursprüngliche Verkäufer betrogen, der nicht den Kaufpreis erhält, als auch der nachfolgende Käufer, der trotz Kaufpreiszahlung kein Fahrzeug erhält bzw. wieder herausgeben muss. Käufer sollten immer wenn der private Verkäufer nicht als Halter in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist, genau überprüfen, ob der Verkäufer zum Fahrzeugverkauf berechtigt ist. Die Angabe des Verkäufers er sei ein gewerblicher Zwischenhändler und die Tatsache, dass er im Besitz der Fahrzeugpapiere und der Fahrzeugschlüssel ist, lässt diese Überprüfungspflicht des Käufers nicht entfallen. Zudem ist zu beachten, dass eine Bestätigung einer Überweisung nicht gleichbedeutend ist, dass das angewiesene Geld auch tatsächlich dem Verkäufer gutgeschrieben worden ist.

Sie sollten in jedem Falle auf eine persönliche Fahrzeugübergabe mit Unterzeichnung eines schriftlichen Kaufvertrags und anschließender Barzahlung bestehen. Lässt sich Ihr Gegenüber nicht darauf ein, sollten Sie skeptisch werden und den Kontakt abbrechen.

Reparaturkostenbetrug

21.08.2013 14:49

Der Wagen wurde erfolgreich verkauft, alles lief unauffällig und ohne Probleme. Einige Tage später ruft eine Person beim Verkäufer an und behauptet, ein Freund des Käufers zu sein. Das Fahrzeug habe kurz nach dem Kauf einen Defekt gehabt und der Verkäufer soll nun die Reparaturkosten teilweise oder komplett tragen, da sein Mangel an Sorgfalt schuld sei. Der eigentliche Käufer halte sich gerade im Ausland auf und der Verkäufer soll eine bestimmte Summe auf ein Konto (meistens im Ausland) anweisen.

Diese Masche spielt mit der eigenen Angst der Verkäufer, als Betrüger zu gelten. Zudem packt den Verkäufer das schlechte Gewissen, wenn trotz gründlicher Checks des Wagens ein Defekt vorliegt, packt den Verkäufer das schlechte Gewissen. Es handelt sich aber um eine Betrugsmethode, bei der Betrüger Verkaufsvorgänge im Internet genau beobachten und dann den Verkäufer kontaktieren. Die Käufer selbst wissen in der Regel weder etwas von dem angeblichen Schaden noch von dem Betrugsversuch.

Sie stehen im Kontakt mit einem vermeintlich unseriösen bzw. betrügerischen Anrufer? Hilfe dazu…

Versicherungsbetrug

26.08.2012 11:46

Interessent meldet sich auf Ihr Inserat, fragt Versicherungsdaten des Fahrzeugs ab, unter dem Vorwand die hohen Kosten prüfen zu wollen und meldet mit den Daten einen fiktiven Schadensfall.

Nach der Einstellung eines Verkaufsinserats erhalten Sie einen Anruf von einem Interessenten, der Ihr Fahrzeug kaufen möchte. Was ihn vom Kauf abhält, seien aber die hohen Versicherungskosten. Er fragt Sie, wie viel Sie für die Versicherung zahlen. weiterlesen…

Kauf per E-Mail-Bestätigung

26.08.2012 11:45

Interessent meldet sich auf Ihr Inserat zum Verkauf eines Kfz, behauptet Kaufvertragsschluss per E-Mail-Bestätigung, droht Schadenersatzansprüche geltend zu machen

Nach der Einstellung eines Verkaufsinserats erhalten Sie einen Anruf von einem Interessenten, der Ihr Fahrzeug kaufen möchte. Unter dem Vorwand, den Besichtigungstermin für das Fahrzeug zu bestätigen, werden Sie aufgefordert, Ihre Adresse per E-Mail zu bestätigen oder ein „Ok“ zu versenden. weiterlesen…

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Ramona sagt zu:

Motorradkauf über www.1000ps.at: Verkäufer (Zahnarzt) gibt vor in Österreich gelebt zu haben und ist jetzt zurück nach Griechenland gezogen. Da e [...]

Peter Nottinger sagt zu:

Habe über Quoka auf ein Fahrzeugangebot geschrieben........mit folgenden Antworten, welche mir natürlich mehr als Suspekt sind. Ich warte jetzt mal [...]

bernd kleber sagt zu:

hier geht es um eine alfa giulia für fast kein geld: Hallo, Ich schätze Ihr Interesse auf mein auto. Es tut mir leid, Mein Deutsch ist ein [...]

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