Ausländische Notarkosten

Ein Kaufinteressent aus dem Ausland (häufig auch ein angeblicher Händler) möchte das Fahrzeug kaufen. Ein Kaufvertrag wird geschlossen. Zur Übergabe des Fahrzeugs will der Käufer einen Kfz-Sachverständigen schicken, der das Fahrzeug, wenn es keine gravierenden Mängel hat, bar bezahlt und mitnimmt. Angeblich schreibe aber ein Wettbewerbsgesetz vor, dass der Kaufvertrag, der zugesendet wird, notariell beglaubigt werden müsse und dadurch Kosten entstünden, die laut Gesetz vom Verkäufer zu tragen sind. Der vereinbarte Kaufpreis wird deshalb vom Käufer zu Gunsten des Verkäufers um die Notarabgaben erhöht, so dass dem Verkäufer faktisch keine Kosten entstehen. Kurz vor dem vereinbarten Übergabetermin mit dem Sachverständigen erhält der Verkäufer eine Notarrechnung und soll die Gebühr vorab überweisen. In der Annahme um spätere Rückerstattung überweisen viele Verkäufer die vergleichsweise geringe Gebühr in Vorleistung. Nach dieser Überweisung melden sich weder der interessierte Käufer noch der Sachverständige, und die gezahlte Vorleistung ist für den Verkäufer verloren.

Weitere gängige Betrugsmethoden, auf die Käufer achten sollten:

Die verschwiegene Fahrzeughistorie
Gefälschte Seriositätsbestätigung
Besichtigung und Übergabe
Gefälschte Dokumente
Gefälschte E-Mails
Vorsicht bei Vorkasse

Weitere gängige Betrugsmethoden, auf die Verkäufer achten sollten:

Fahrzeugübergabe an Dritte
Reparaturkostenbetrug
Versicherungsbetrug
Kauf per E-Mail-Bestätigung
Der Konto-Trick
Nie digitale Dokumente
Vermittlungsmasche
Scheckbetrug