Der überhöhte Scheck

Kaufinteressenten aus dem Ausland kontaktieren den Verkäufer und akzeptieren meist sofort den Kaufpreis. Unter einem Vorwand wird ein weitaus höherer Scheck (engl. „payment by banker’s draft“) an den Verkäufer geschickt, als das Auto kostet. Der Differenzbetrag soll dann entweder in bar übergeben oder per Bargeldtransfer überwiesen werden. Nach einigen Tagen platzt dann der zunächst gutgeschriebene Scheck. Im schlimmsten Fall sind sowohl Auto als auch der gezahlte Differenzbetrag verloren, ohne dass der Verkäufer einen Zahlungseingang verbucht.

Geld bereits bezahlt? Hilfe dazu…

Niemals Bargeldtransfer!

Geld-Überweisungen mittels Bargeldtransfer über Western Union, MoneyGram oder ähnliche Anbieter werden oft für einen angeblichen Treuhandservice oder den sogenannten „Scheckbetrug“ missbraucht. Die Services sind jedoch vorwiegend für den Bargeldtransfer mit bekannten Personen (Freunde, Verwandte) gedacht. Sie sind daher nicht für die Abwicklung von Zahlungen im Online-Autohandel geeignet – auch nicht mit angeblich eingebauter zusätzlicher Legitimierung.

Weitere gängige Betrugsmethoden, auf die Käufer achten sollten:

Die verschwiegene Fahrzeughistorie
Gefälschte Seriositätsbestätigung
Besichtigung und Übergabe
Gefälschte Dokumente
Gefälschte E-Mails
Vorsicht bei Vorkasse

Weitere gängige Betrugsmethoden, auf die Verkäufer achten sollten:

Fahrzeugübergabe an Dritte
Reparaturkostenbetrug
Versicherungsbetrug
Kauf per E-Mail-Bestätigung
Notar auf Vorkasse
Der Konto-Trick
Nie digitale Dokumente
Vermittlungsmasche